Home Mannschaften Turnierberichte 16. Eintages-Turnier Pfaffenhofen - 06.01.10
16. Eintages-Turnier Pfaffenhofen - 06.01.10 PDF Drucken
Geschrieben von: Verena Beil   

Die Heiligen 3 Könige trugen heute, am 6. Januar 2010, aus unserer Sicht die Namen CHRISTOPH, MARIA & VERENA.

Beim 16. Pfaffenhofener Eintages-Turnier gingen diese 3 als strahlende Sieger in den Disziplinen DD BOL und MX BOL hervor.
Zunächst stellten sich die Mädels Maria Ecker und Verena Beil der Herausforderung und gingen auf die Jagd nach den begehrten "Federballhaferl" als Siegtrophäe.

In ihrer 4er-Gruppe trafen die Beiden zunächst auf das starke Kirchheimer Damendoppel Lux/Reinhardt. Kein Leichter Einstieg! Denn mit einem 21:16, 15:21, 18:21 unterlagen sie dem zu diesem frühen Zeitpunkt wacheren Doppel. Deshalb musste erst mal ein Kaffee (oder auch 2) an die Frau(en)!

Nach der kleinen lustigen Kaffeepause ging’s in Runde 2 gegen Zimmermann/Scheiel. Aufgrund der verkürzten Sätze (maximal 21), erspielte sich die erfahrenere Damenkombination vom BC Pfaffenhofen/ESV München den 1.Satz (20:21). Den 2.Satz – nun auf der besseren Seite – holten sich unsere Mädels (21:12). Im 3.Satz konnten sich die Mädels leider nicht gegen einen zu schnellen Antritt der gegnerischen Partei wehren (14:21). Sie schienen zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschieden.

Deshalb spielten sie im letzten Gruppenspiel locker auf. Sie hatten nichts zu verlieren!

Doch was ist da denn los…Der Kaffee schien wohl seine Wirkung zu entfalten…
Ohne Probleme machten sie ihr Spiel… Endstand: 21:17, 21:11 – und das bedeutete gleichzeitig (aufgrund der anderen Gruppenergebnisse) den Einzug in die Hauptrunde. Wer hätt’s gedacht? =)

Im Halbfinale wollte das Damendoppel Klein/Sirch von Team München natürlich weiterkommen. Unsere Mädels ließen jedoch kaum einen Angriff durch und sicherten sich mit 21:13, 21:15 den Einzug ins Finale. Die letzte Partie gegen Pietsch/Lorenz gestalteten die Beiden relativ simpel. Einfach Bälle – flach spielen, hoch gewinnen…

Am Ende gingen unsere Mädels mit 21:17, 21:10 hervor und hatten nach dem unglücklichen Gruppenauftakt allen Grund zur Freude.

Parallel zu den Mädels spielten sich auch unsere Herren in die Hauptrunde.
Alfons spielte wie auch beim Neuaubinger Doppelturnier mit seinem Partner Roland Dietrich vom TSV Finning. Stark begannen die Beiden in ihrer 3er-Gruppe. Mit einem 21:12, 21:12 gegen Andi Rich/Harald Gmelin ging‘s verdient in die Kaffeepause (mit den Mädels!). Stark aufgespielt, jedoch gescheitert sind die Beiden im Spiel gegen Christian Jobst/Stefan Wetzl (14:21, 21:20, 9:21). Ein taktischer Zug?!


Im Viertelfinale trafen sie auf Behringer/Mars, die unseren Jungs scheinbar immer einen Schritt voraus waren. Schade für die Beiden! Aber das nächste Turnier kommt bestimmt!

Gegen 16 Uhr starteten die Mixed. Die Gruppenphase gestalteten Verena und ihr Partner Christoph Mangstl (TSV Freystadt) entspannt – auch wenn die Ergebnisse nicht unbedingt auf lockere Spiele deuten.

Gruppenspiel Nr.1 gegen Philipp Seising/Daniela Raimann war wohl keine Herausforderung. Kleinere Fehler schlichen sich zwar ein, Punkt für Punkt ging’s dennoch ziemlich direkt Richtung Spielgewinn (21:10, 21:14) und zum "Warm-werden" war’s ein guter Einstieg in die Mixed-Disziplin.

Gruppenspiel Nr.2 verlief ähnlich. Katharina Sückfüll und Partner Bernd Rädle spielten aggressiver als die vorherige Landshuter Paarung, konnten jedoch nur wenig gegen die gute Defense machen (21:13, 21:10).

Nach der eher mageren Gruppenphase, stand Christoph und Verena ein starker Gegner im Viertelfinale gegenüber. Christoph hatte zuvor im Herrendoppel schon 2mal gegen Andi Strafner ran müssen, Verena ebenso im Damendoppel gegen Caro Lux. Auf jeden Fall Gegner, die man(n) keineswegs unterschätzen darf!

Unsere beiden mussten kämpfen. Volle Konzentration und ein gutes Spiel (besonders von Christoph!) ließ den 1.Satz mit 21:13 enden.

"1.Satz gewonnen, Spiel halb gewonnen", würde ein Optimist jetzt sagen. Fragen wir aber den Realisten, würde dessen Antwort wahrscheinlich so ausfallen: „Es könnte sein, dass nach einem gewonnenen 1.Satz das Spiel halb gewonnen ist, sofern die Paarung A (=Gewinner des 1.Satzes) auch den 2.Satz gewinnt. Berücksichtigt man aber zudem Einflussfaktoren wie persönliche Psyche und Physis, Zeitpunkt,… und äußere Einflüsse…und und und, daaaaaaaannnnnn…

…scheißt die Kuh auf’s Feld, verseucht den unter ihren Füßen befindlichen Magerrasen samt Oberboden; die Seuchenbakterien versickern ins Grundwasser, welches in die grooooooooooßen Weltmeere mündet und beim finalen Kometeneinschlag auf der Erde, der einen Mega-Jahrzehnt-Tsunami auslöst und alles restlich menschliche Leben wegspült.“ ;P

Mit anderen Worten: "Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre!" Wenn die Beiden nun im 2.Satz ebenfalls ihr Spiel durchgezogen hätten und nicht irgendwelche halbhohen Vorlagen auf den Herren gespielt hätten, dann wäre es sicherlich möglich gewesen auch diesen Satz souverän zu gewinnen. Mit 18:21 mussten sie wohl oder übel in den entscheidenden 3.Satz. Jetzt mussten sie sich zusammenreißen und gegenseitig pushen, was auch gut funktionierte – wie man am Spieltstand erkennen konnte. Zur Halbzeit führten sie mit 11:4. Der Seitenwechsel bat die Möglichkeit sich nochmal klar zu machen "…wir haben’s in der Hand…nicht einbrechen…durchziehen…unser Spiel!" Wie verlautet machten sie das Spiel. Die Beiden konnten ihren Vorsprung weiter ausbauen und gewannen mit 21:10. Glücklich über den Sieg und dem Haferl ein Schritt näher gekommen, verließen sie das Feld für ihre verdiente Pause!

Es war Abend geworden. Und nun zog sich das Turnierchen doch etwas in die Länge. Darum machten die restlichen verbliebenden Mixed-Paarungen mal ein bisschen Betrieb. Das Halbfinale gestaltete sich also ziemlich einfach. Paarungen Beil/Mangstl und Lorenz mit Partner bitte auf den Center Court und los geht’s. Wenig Widerstand im 1.Satz, ließ diesen mit 21:13 enden. Der 2.Satz verlief relativ ähnlich. Jedoch mussten sich unsere jungen Wilden aus einem kleinen Loch am Ende des 2.Satzes kämpfen, um diesen dann sicher mit 21:18 nach Hause zu bringen.

Gleich im direkten Anschluss blieben die Beiden auf dem Feld: „Der Nächste, bitte…“!

FINALE – gegen Sprater/Sirch vom Team München.

Jetzt im Finale wollten wir natürlich 1. werden. Das konnten und wollten wir uns nicht nehmen lassen. Und so wurden einfach die letzten Reserven mobilisiert!

Es war nun gegen 20:30 Uhr. Punkt für Punkt lagen beide Parteien ziemlich gleich auf. Dennoch behielten Verena und Christoph die Nerven und sicherten sich den 1.Satz mit 21:17. Im 2.Satz konnten sich die Beiden nur wesentlich steigern. Aber ein 21:15 reichte aus, um den Turniersieg perfekt zu machen.

Glücklich fielen sie sich in die Arme und von der Tribüne und vom Nachbarfeld gab’s Applaus. Sie ließen sich feiern!

Wir werden diese erfolgreiche Paarung im Auge behalten und sind gespannt, wann wir unser jungen Wilden wieder auf einem Turnier begrüßen dürfen.



                                            
 

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Sonntag, 10.10.10 | 00:00
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